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Doppeljubiläum in Argentinien

Veröffentlicht am 7. November 2013
RELIAL Präsident Ricardo Lopez Murphy

30 Jahre Engagement für Demokratie und Rechtsstaat in Argentinien –
50 Jahre Engagement für liberale Werte weltweit

Das Projektbüro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Buenos Aires, Argentinien, feierte am 30. Oktober gleich zwei Jubiläen. Im Rahmen eines politischen Empfangs und Dinners im Faena Hotel im aufstrebenden Hafenviertel Puerto Madero, waren Stiftungspartner und zahlreiche Ehrengäste anwesend, unter ihnen Parlamentarier des Nationalen Kongresses, sowie eine Delegation des paraguayischen Parlamentes angeführt vom Präsidenten der Abgeordnetenkammer, Juan Ramírez. Der Abend zeichnete sich durch emotionale Reden im Zeichen des Liberalismus aus, umrahmt von audiovisuellen Präsentationen und Glückwünschen der Partner. Durch das Programm führte Juan Manuel Agüero, Projektkoordinator der FNF, Argentinien.

Projektleiter Jörg Dehnert wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, dass der 30. Oktober ganz bewusst für das Stiftungsjubiläum ausgesucht worden war. Auf den Tag genau vor 30 Jahren fanden nach Beenden der Militärdiktatur die ersten freien Präsidentschaftswahlen in Argentinien statt. Sie bildeten den Anfang des Demokratisierungsprozesses und der Arbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung in Argentinien. Neben der erfolgreichen 30-jährigen Stiftungsarbeit vor Ort wurde am Mittwochabend auch das 50-jährige Bestehen der Auslandsarbeit der FNF gefeiert.

Als Hauptredner wies der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands, Axel Hoffmann, auf die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit der Kernelemente des Liberalismus hin. Im Zusammenhang mit der Stiftungsarbeit in Argentinien betonte er dabei vor allem „Demokratie und Freiheit“, „Menschenrechte und Rechtstaatlichkeit“, sowie „Marktwirtschaft und Globalisierung“. Gleichzeitig dankte er auch den Partnerorganisationen und Stiftungskollegen vor Ort für ihr langjähriges Engagement und ihren Einsatz unter schwierigen Rahmenbedingungen.

Der Präsident des liberalen lateinamerikanischen Netzwerkes RELIAL, Ricardo Lopez Murphy, bedankte sich mit einer humorvollen Rede für die langjährige, erfolgreiche Projektarbeit, vor allem in den Bereichen der Wirtschafts- und Kommunalpolitik. Mit seinen politisch hoch profilierten Partnern sei Argentinien über die Landesgrenzen hinaus für die liberale Bildungsarbeit der Stiftung auf dem lateinamerikanischen Kontinent insgesamt wichtig.

Den Abschluss der Jubiläumsveranstaltung bildeten die emotionalen und bewegenden Worte der IAF-Alumna Candelaria Elizalde. Sie schilderte, ausgehend von den inhaltlichen Vorbereitungen und der Weiterbildung in der IAF Akademie in Gummersbach, ihre persönlichen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Stiftung. Die Aufnahme und Beteiligung in ein nationales und internationales liberales Netzwerk, so Elizalde, hat ihr politisches, aber auch ihr gesellschaftliches Leben nachhaltig beeinflusst.

Jörg Denert

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