Der 1986er Volksaufstand zum Sturz der Marcos-Diktatur war ein Schlüsselmoment in der Geschichte der Philippinen, in der Welt gefeiert als ein Markstein der Demokratie. Für mehr als zwei Dekaden fahren wir fort, die in diesem historischen Ereignis gewonnenen Freiheiten aufrecht zu erhalten und zu erweitern, und mit Partnern wie der FNF bewegen wir unsere Nation vorwärts, auf einem geradlinigen und gerechten Weg. Zusammen werden wir ein besseres Umfeld für kommende Generationen aufbauen, in dem wir unter Respektierung unterschiedlicher Glaubensrichtungen, vielfältigen kulturellen Erbes sowie Wissen und Können vereint für Freiheit und Frieden stehen.
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Benigno Simeon Aquino III

Präsident der Philippinen ehemaliger Vize-Präsident des Abgeordnetenhauses und Senator der Philippinen grusswort (mehr …)
In 20 Jahren aktiver Arbeit hat die FNF in Russland eine hervorragende Arbeit geleistet, in der Gesellschaft liberale und demokratische Werte zu fördern. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Dialog mit führenden liberalen Parteien (u.a. Yabloko, RPR-Parnas), die Vermittlung europäischer Erfahrungen mit ihren politischen Systemen und Parteien, die heutige Interpretation liberaler Werte, sowie Impulse für liberale Lösungen in Politik, Wirtschaft und Sozialwesen. Kennzeichnend für die effektive Arbeit der FNF ist ihre Präsenz in den Regionen Russlands sowie der besondere Schwerpunkt auf Programmen mit jungen Menschen. Die Liberalen Clubs der Stiftung, die alljährliche Wirtschaftskonferenz in Belokuricha im Altaj und IAF-Teilnehmer aus Russland sind nur einige bedeutende Punkte. In zwei postsowjetischen Jahrzehnten hat die russische Bürgergesellschaft einen großen Schritt in Richtung Demokratie getan. Die Gesellschaft entwickelt sich dynamisch weiter. Liberale Werte gewinnen von Jahr zu Jahr weitere Verfechter in Russland. Dazu hat die FNF zweifellos eine Menge beigetragen.
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Vladimir Ryzkhov

Abgeordneter der Staatsduma der Russischen Föderation (1993-2007) Ko-Vorsitzender der Republican Party of Russia – People’s Freedom Party (RPR-PARNAS) grusswort (mehr …)
Die Partnerschaft mit der FNF geht zurück auf die ersten Tage der Demokratie in Bulgarien und den Beginn meines Amtes als Präsident. Sie war untrennbar verbunden mit geteilten Idealen, starken Emotionen und kühnen Projekten für die Zukunft. Ihre enormen Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung in ganz Südosteuropa sind unstreitig. Im Zeitraum 1999-2000 spielte die Stiftung eine Schlüsselrolle durch ihre Mitwirkung bei Errichtung des Politischen Balkan Clubs, zu dessen Präsident ich gewählt wurde und der später internationale Prominenz erlangte. Um die gegenwärtige Krise zu bewältigen, brauchen wir wieder die Partnerschaft mit der FNF. Nur zusammen können wir die einengenden Trennlinien überwinden, die puren politischen Diskurs abgrenzen, und uns hinauswagen in den Bereich der Zivilgesellschaft als gesunde Basis für nachhaltige demokratische Entwicklung.
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Zhelyu Zhelev

Präsident der Republik Bulgarien von 1990 – 1997 grusswort (mehr …)
Es war in der Tat eine große Freude, gemeinsam für die Entwicklung des Liberalismus rund um die Welt zu arbeiten. Unter der Führung von Otto Graf Lambsdorff und Wolfgang Gerhardt hat die FNF ein eindrucksvolles Netzwerk von Persönlichkeiten und Organisationen aufgebaut, die sich der Sache der Freiheit und Menschenwürde widmen. Dabei haben sie den Respekt für die Menschenrechte in das Zentrum ihrer Arbeit gestellt. Die Stiftung war stets sorgfältig darauf bedacht, ihre Unabhängigkeit zu wahren und sich niemals der Macht, Autorität, dem Druck oder sanfteren ungebührlichen Einflussnahmen zu beugen. Ich beglückwünsche die Führung und Belegschaft der Stiftung zu ihrem Jubiläum und wünsche, dass das nächste halbe Jahrhundert so erfolgreich sein möge wie das zu Ende gehende.
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Annemie Neyts Uyettebroeck

Staatsministerin in Belgien Mitglied des Europäischen Parlamentes Ehemalige Präsidentin von Liberal International Ehemalige Vorsitzende der Allianz Europäischer Liberaler Parteien (ALDE Party) grusswort (mehr …)
Die FNF spielt eine wichtige Rolle in der Förderung von Freiheit, Rechtsstaat und globaler Demokratie. Die Arbeit der Stiftung in verschiedenen Regionen der Welt stellt ein unentbehrliches Leuchtfeuer für diejenigen dar, die nach Freiheit streben.
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Charles Hagel

Ehemaliger Senator von Nebraska Verteidigungs-Minister USA grusswort (mehr …)
Die FNF hat eine instrumentale Rolle in der Förderung des Liberalismus in Südafrika gespielt, nicht nur durch Beiträge zum intellektuellen Diskurs, sondern auch durch Unterstützung seiner praktischen Entwicklung in allen Gesellschaftsschichten, von Politikern bis zu Studenten. Für mehrere turbulente Dekaden war die FNF ein wertvoller Partner, die Flammen der Freiheit am Leben zu erhalten, während Südafrika mit der Geißel wetteifernder Nationalismen konfrontiert war.
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Helen Zille

Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape Vorsitzende der liberalen Oppositionspartei Democratic Alliance (DA), Südafrika (Bildmitte) grusswort (mehr …)
Als ich 1994 in Estland die Reform Partei gründete, war die FNF instrumental bei der Förderung von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechten durch politische Bildung und Dialog. Die Stiftung half die Reform Partei zu gestalten und sie in das weitere liberale Netzwerk zu platzieren. Es war immer eine Freude, an ihren Veranstaltungen teilzunehmen. Ich beglückwünsche die Stiftung zu ihrem Jubiläum und wünsche ihr weiterhin Erfolg in ihrer Arbeit, den Liberalismus weltweit zu fördern.
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Siim Kallas

Vizepräsident der Europäischen Kommission Ehemaliger Ministerpräsident , Außen- und Finanzminister der Republik Estland grusswort (mehr …)
Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat stark zum Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in Korea beigetragen, in vielen Jahren ihrer Zusammenarbeit mit dem Center for Local Autonomy der Hanyang Universität. Darüber hinaus hat sie zweifellos einen hervorragenden Beitrag zum Fortschritt der Demokratisierung in Asien erbracht durch die tatkräftige Unterstützung des Forums demokratischer Führer der asiatisch-pazifischen Region (FDL-AP), das gemeinsam mit der Kim Dae-jung Peace Foundation ausgerichtet wurde.
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Kim Dae-jung

Präsident der Republik Südkorea (1998 – 2003) Friedensnobelpreisträger grusswort (mehr …)
Ich war mit der FNF für mehr Jahre verbunden als ich erinnern kann und ich denke mit Sehnsucht an meine Freundschaft mit Graf Lambsdorff zurück. Für mich war Otto nicht nur ein gelehrter Freund sondern auch das Symbol des Wiederauflebens eines freien, demokratischen, liberalen und humanen Deutschland. Sein Vermächtnis inspiriert alle Liberalen. Ich bin auch froh, dass die FNF eine starke Beziehung mit dem IDC hat und dass ich eine gewisse Rolle in dieser Beziehung spiele. Die Aktivitäten der FNF in Israel sind außergewöhnlich wichtig in einem Land, wo liberale Ideen, obwohl gesetzlich verankert in seinen grundlegenden Menschenrechten, noch flackern und durch anti-liberale Kräfte herausgefordert werden. Ich wünsche der FNF weitere 50 erfolgreiche Jahre.
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Prof. Dr. Amnon Rubinstein

Viermaliger Minister im israelischen Kabinett Gründer und Vorsitzender der liberalen Shinui Partei, Dozent, Publizist, Radio-Moderator Israel (Fotograf: Gadi Danon) grusswort (mehr …)
Für mehr als ein halbes Jahrhundert stand die internationale Arbeit der FNF unerschütterlich in der Verteidigung von Demokratie und liberalen Werten weltweit. NDI ist stolz auf die langjährige Verbindung und Zusammenarbeit und beglückwünscht Sie zu diesem Meilenstein. Wir sehen der Fortsetzung unserer gemeinsamen Arbeit in den kommenden Jahren entgegen.
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Madeleine Albright

Ehemalige Außenministerin Vorsitzende des National Democratic Institute for International Affairs (NDI), USA grusswort (mehr …)
Die FNF verdient großen Respekt für ihre Arbeit und Projekte, besonders in ihrer globalen Orientierung und dem Interesse an den Ländern der Dritten Welt, ihren Freiheiten und Gesellschaften. Ich habe an einigen Aktivitäten der Stiftung teilgenommen und war sehr beeindruckt von der Seriosität, dem Enthusiasmus und der Aufrichtigkeit der geleisteten Arbeit.
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Amre Moussa

Außenminister Ägyptens (1991-2001) Generalsekretär der Arabischen Liga (2001-2011) (hier als Redner der FNF-Konferenz zur Terrorbekämpfung, Brüssel 2010) grusswort (mehr …)
Bekenntnisse eines Liberalen, von Mario Vargas Llosa Ihnen meine politische Einstellung zu erklären, das ist gar nicht einfach. Ich fürchte, es reicht nicht, nur zu betonen, dass ich ein Liberaler bin – klüger wäre auch zu sagen, „ich glaube, dass ich das bin“ – ein Liberaler. Schon der Begriff birgt ja die erste Schwierigkeit. Denn wie Sie gut wissen, meint „liberal“ ganz verschiedene und einander in Spannung verbundene Dinge. Gegensätze unter Liberalen sind gesund und hilfreich, weil sie die Grundkonzepte des Liberalismus, die politische Demokratie, die Marktwirtschaft und die Verteidigung des Individuums gegenüber dem Staat nicht in Frage stellen. Nun, der Liberale, der ich zu sein versuche, glaubt, dass die Freiheit das höchste Gut ist. Die Fundamente der Freiheit sind das Privateigentum und der Rechtsstaat, also das System, das die geringstmögliche Ungerechtigkeit schafft, das materiellen und kulturellen Fortschritt hervorbringt, das die Gewalt am besten eindämmt und die Menschenrechte am wirksamsten achtet. In diesem Verständnis des Liberalismus gibt es eine einzige Freiheit, und die politische und die wirtschaftliche Freiheit sind nicht voneinander zu trennen. Politische Demokratie und freie Märkte sind zwei Grundpfeiler einer liberalen Haltung. Aber so formuliert haben beide Konzepte etwas Abstraktes und Rechnerisches, was sie von der alltäglichen Erfahrung der Bürger entfernt. Liberalismus ist mehr, viel mehr als das. In erste Linie geht es ihm um Toleranz und Respekt anderen, vor allem denjenigen gegenüber, die anders denken als wir selbst, die andere Sitten pflegen, einen anderen Gott verehren. Das Zusammenleben mit Menschen zu akzeptieren, die anders sind, war der bedeutendste Schritt, den die Menschheit auf dem Wege der Zivilisation getan hat; es ist dies eine Geisteshaltung oder Bereitschaft, die der Demokratie vorausging, sie ermöglichte und die dazu beigetragen hat, die Gewalt in den menschlichen Beziehungen einzudämmen. Das hat dieses natürliche Misstrauen gegenüber der Macht wachgerufen, das für uns Liberale unsere zweite Natur ist. Man kann auf Macht nicht verzichten, das ist klar. Aber man kann sie begrenzen und ihr Gegengewichte schaffen, damit sie sich nicht zu sehr ausdehnt und das Individuum überfährt, diese Person, die wir Liberale als den Eckstein der Gesellschaft sehen und dessen Rechte geachtet und garantiert werden müssen. < Denn wenn sie missachtet werden, löst das eine Kette weiteren Missbrauchs aus.> Der Schutz des Einzelnen ist die natürliche Konsequenz der Auffassung, dass die Freiheit der individuelle und gesellschaftliche Wert par excellence ist.
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Mario Vargas Llosa

Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger , ehemaliger Präsidentschaftskandidat in Peru, Ehren-Vorsitzender des Liberalen Netzwerkes RELIAL in Lateinamerika Mario Vargas Llosa (rechts) im Dialog mit Dr. Wolfgang Gerhardt auf dem RELIAL-Kongress in Caracas, Venezuela, 2000 grusswort (mehr …)
Wenn die Geschichte über die Errichtung der zwischenstaatlichen ASEAN-Menschenrechts-Kommission geschrieben wird, dann wird die FNF erinnert werden als Starthelferin 1995 zur Initiierung der RWG und dank ihrer kontinuierlichen Unterstützung dieser Gruppe bis zum heutigen Datum.

Param Cumaraswamy

Mitbegründer der ASEAN-Menschenrechts-Lobby RWG, ehemaliger UN-Sonderberichterstatter für die Unabhängigkeit von Richtern und Anwälten, Malaysia grusswort (mehr …)
Die FNF ist beispielhaft für eine Organisation, die Arbeiten in Entwicklungsländern auf einer langfristigen, nachhaltigen Basis fördert, insbesondere im Bereich der Menschenrechte. Der Mehrwert dieses Engagements ist, dass es einen ad hoc-Ansatz vermeidet. Dadurch bewirkt sie ein lang dauerndes Engagement mit Partnern, – eine Partnerschaft in Freundschaft, grenzüberschreitend, weltweit.

Prof. Vithit Muntharborn

Ko-Vorsitzender der ASEAN- Menschenrechts-Lobby RWG Rechts-Professor an der Chulalongkorn Universität Thailand grusswort (mehr …)
Obwohl Asien bedeutende Schritte gemacht hat, politische und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, leidet eine Anzahl von Ländern noch immer unter Autoritarismus, Armut und Mangel an guter Regierungsführung. Vor diesem Hintergrund ist die FNF, in Partnerschaft mit dem Council of Asian Liberals and Democrats (CALD) und anderen liberalen Organisationen und demokratischen Bewegungen, in ihrem Engagement unerschütterlich geblieben, die asiatische Region wirklich auf den Prinzipien von Demokratie, Rechtsstaat und dem Respekt und Schutz der Menschenrechte und fundamentaler Freiheiten zu begründen.
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Sam Rainsy

Mitglied des Parlamentes und Oppositionsführer In Kambodscha, ehemaliger Finanzminister, Vorsitzender des Council of Asian Liberals and Democrats (CALD) grusswort (mehr …)
AJC und FNF haben über 30 Jahre eng kooperiert, aber ihr „Flaggschiff-Programm“ war die „Toleranz-Förderung“, konzipiert für aufsteigende Führungskräfte neuer Demokratien, um öffentliche und private Initiativen zur Stärkung von Pluralismus, Toleranz und Wertschätzung von Vielfalt zu präsentieren: durch ein europäisches und online-Seminar und eine intensive Studienreise in den USA. Schlüssel des Erfolges ist es, die amerikanische jüdische Erfahrung zu teilen, zusammen mit der impliziten Botschaft der deutsch-jüdischen Kooperation und Aussöhnung.
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Rabbi Andrew Baker

Director of International Jewish Affairs American Jewish Committee (AJC), USA grusswort (mehr …)
Ich begegnete der FNF erstmals 1977 als Vizepräsident der Europäischen Jungliberalen. In den 35 Jahren seitdem habe ich den enormen Nutzen der Stiftungsarbeit zugunsten des Liberalismus schätzen gelernt, sowohl innerhalb als auch jenseits Deutschlands, und die Unterstützung und Kooperation vieler Mitarbeiter der Stiftung genossen. Die Förderung des Liberalismus jenseits unseres Kontinents wäre ohne die FNF schlicht nicht möglich gewesen. Der Liberalismus weltweit ist dadurch umso stärker.
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Sir Graham Watson

Mitglied des Europäischen Parlamentes seit 1994 Vorsitzender der liberalen Fraktion des Europäischen Parlamentes von 2002-2009 Vorsitzender der Allianz Europäischer Liberaler Parteien (ALDE Party) seit 2011 grusswort (mehr …)
Der Beginn der Partnerschaft von Yabloko mit der FNF geht auf die Tage der Öffnung ihres Moskauer Büros und die Gründung unserer Partei zurück. Unsere Partnerschaft hat demonstriert, wie effizient die Interaktion zwischen einer Stiftung mit reicher Erfahrung in der Förderung demokratischer Werte und Unterstützung demokratischer Projekte und einer neu geschaffenen Partei unter den schwierigen russischen Bedingungen sein kann. Wir wissen die große Zahl gemeinsamer Projekte zu schätzen. Viele derjenigen, die an solchen Programmen teilgenommen haben, nutzen die erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen in ihrer heutigen politischen Arbeit. Ich persönlich schätze den Wert meiner kontinuierlichen Kommunikation mit Otto Graf Lambsdorff und anderen Führern der FDP und FNF. Mit Unterstützung von FDP und FNF wurde Yabloko Vollmitglied der Liberalen Internationale und in der Allianz der europäischen Liberalen und Demokraten (ALDE). Im Namen von Yabloko und meinem eigenen wünsche ich der FNF weitere erfolgreiche Arbeit bei der Verteidigung der Freiheit und liberalen Demokratie in Deutschland und weltweit.
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Grigory Yavlinsky

Ehemaliger Vorsitzender der liberalen Russian United Democratic Party (Yabloko), ehem. Präsidentschaftskandidat, Russland grusswort (mehr …)
Die Herausforderung, der Sri Lanka heute begegnet, besteht darin, den Weg von der Nachkriegs-Situation zur Post-Konfliktsituation zu gehen, d.h. sich mit den Grundursachen des Konfliktes zu befassen, sowie politischen Pluralismus und gute Regierungsführung für alle Bürger, ungeachtet ihrer besonderen Identitäten, zu etablieren. Als CPA möchten wir sicherstellen, dass die Zivilgesellschaft anerkannt wird, eine Rolle in der Post-Konfliktsituation zu spielen. Wir anerkennen in vollem Umfang und wertschätzen die kontinuierliche Unterstützung und Solidarität der FNF über die Jahre hinweg, die uns in unseren Bestrebungen geholfen haben.
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Dr. Paikiasoothy Saravanamuttu

Exekutiv-Direktor, Centre for Policy Alternatives (CPA), Sri Lanka grusswort (mehr …)
Rechte brauchen Anwendung und Demokratien brauchen Kommunikationsflüsse, Partizipation und Transparenz. Daher hat unsere Organisation bewusst den Weg gewählt, für den Zugang zur Justiz und den langfristigen Zugang zu Informationen zu arbeiten, denn dies sind schwierige Herausforderungen. Wir glauben, dass sie lebenswichtig sind, um Demokratie perfekter zu machen und eine freie Gesellschaft zu verwirklichen. Der singuläre Beitrag der FNF bestand in ihrer Bereitschaft, diesen Weg mit uns langfristig zu gehen und unterwegs nicht zu ermüden.
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Maja Daruwala

Direktorin, Commonwealth Human Rights Initiative (CHRI), Indien grusswort (mehr …)
Die HRCP hat ein breites Mandat: Sie versucht, die bürgerlichen und politischen Rechte der pakistanischen Bevölkerung zu fördern und zu verteidigen. Wir haben eine langjährige Verbindung mit der FNF gehabt und finden, dass die Stiftung ein starkes Interesse an politischen und gesellschaftlichen Fragen sowie der Verbesserung der politischen und sozialen Lage der Bevölkerung hat. Wir finden diese Kooperation sehr nützlich für unsere Arbeit.
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I.A. Rehman

Generalsekretär der Menschenrechts-Kommission von Pakistan (HRCP) grusswort (mehr …)
Die FNF hat in den letzten 50 Jahren Menschenrechte, Demokratie und den Rechtsstaat in mehr als 60 Ländern der Welt gefördert. Darin einbezogen war eine standhafte Unterstützung für tibetische demokratische Bestrebungen. Seit meiner Kindheit in Tibet habe ich die Notwendigkeit für die tibetische Gesellschaft erkannt, sich zu ändern und der modernen Welt anzupassen. Doch unsere Versuche, Reformen einzuführen wurden vereitelt während ich noch in Tibet war. Die FNF hat in den letzten 50 Jahren Menschenrechte, Demokratie und den Rechtsstaat in mehr als 60 Ländern der Welt gefördert. Darin einbezogen war eine standhafte Unterstützung für tibetische demokratische Bestrebungen. Seit meiner Kindheit in Tibet habe ich die Notwendigkeit für die tibetische Gesellschaft erkannt, sich zu ändern und der modernen Welt anzupassen. Doch unsere Versuche, Reformen einzuführen wurden vereitelt während ich noch in Tibet war. Nachdem wir ins Exil kamen, haben wir den Aufbau demokratischer Strukturen für die tibetische Selbstverwaltung, die als Arbeits-Modell für die Zukunft unseres Landes dienen würden, als von höchster Bedeutung angesehen. In den letzten beiden Dekaden ist die FNF ein zuverlässiger Partner gewesen, indem sie uns half, unsere demokratischen Institutionen zu stärken und eine neue Generation tibetischer Führungskräfte heranzubilden, durch Training notwendiger Fertigkeiten, um unsere Demokratie eine lebendige Realität werden zu lassen. Anlässlich ihres goldenen Jubiläums möchte ich meine Glückwünsche aussprechen und viel Erfolg wünschen.
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Tenzin Gyatsu

der 14. Dalai Lama Friedensnobelpreisträger Dharamsala, Himachal Pradesh, Indien grusswort (mehr …)
Trotz einigem beeindruckenden Wirtschaftswachstum begegnet Südasien großen Hemmnissen auf dem Wege zu ordentlicher Regierungsführung, Handel und guten Beziehungen innerhalb und zwischen seinen Ländern. Die FNF hat eine beständige Rolle dabei gespielt, Südasiaten in ihren Bemühungen zu unterstützen, diese Barrieren zu verringern. Insbesondere applaudiere ich der Partnerschaft der Stiftung bei den Versuchen der Südasiaten, die Beziehungen zwischen Indien und Pakistan und die Situation in Kaschmir zu verbessern.
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Prof. Rajmohan Gandhi

Emer. Professor, University of Illinois, USA Ehem. Mitglied im Oberhaus des indischen Parlamentes, Ko-Vorsitzender des Centre for Dialogue and Reconciliation (CDR) Enkel des Mahatma Gandhi grusswort (mehr …)
Die Kooperation zwischen der RWG und der FNF war dauerhaft, dank eines geteilten Verständnisses darüber, was innerhalb der ASEAN-Staatengemeinschaft tatsächlich erreichbar war, aufbauend auf sichtbaren Veränderungen, die den historischen Fortschritt markieren, in Richtung auf eine immer demokratischere, Menschenrechte respektierende und Regel-basierte Regional-Organisation.
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Dr. Marzuki Darusman

Ko-Vorsitzender der ASEAN- Menschenrechts-Lobby RWG ehemaliger Generalstaatsanwalt und Parlamentarier, Indonesien grusswort (mehr …)
Obwohl verschiedenartig, ist unsere ASEAN-Region vereint durch das gemeinsame Streben, eine Gemeinschaft aufzubauen, in der die Völker Frieden, wirtschaftliche Prosperität und gute Lebensqualität genießen können. Wir können dies nur erreichen durch den festen Glauben an die Werte fundamentaler Freiheiten, Demokratie, Menschenrechte und den Rechtsstaat. Für mehrere Dekaden eines andauernden Engagements ist die Arbeit der FNF und des Council of Asian Liberals and Democrats (CALD) instrumental gewesen, unsere Gemeinschaft darauf hinzulenken, diese Werte und diese Vision zu realisieren.
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Dr. Surin Pitsuwan

Gründungs-Vorsitzender des Council of Asian Liberals and Democrats (CALD), ehemaliger Außenminister Thailands, ehemaliger Generalsekretär der ASEAN-Staatengemeinschaft grusswort (mehr …)
Wir sind inmitten einer grundlegenden Veränderung der Politik auf den Philippinen, in dem die Welle der Reform sich zunehmend in Richtung transparenter, verantwortlicher und partizipativer Führung wendet. Die Wende der Aquino-Administration zu guter Regierungsführung – ihrerseits ausgehend von den Prinzipien des Liberalismus – findet einen wertvollen Partner in der FNF, die ein unermüdlicher Anwalt für fruchtbaren politischen Dialog und Reform der Regierungsführung im Lande geblieben ist.
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Florencio Abad

Minister für Budget und Management Ehemaliger Präsident des Parlamentes und Vorsitzender der Liberalen Partei Philippinen grusswort (mehr …)
Aller Fortschritt, technisch, politisch, wirtschaftlich und kulturell, der in China seit 1840, dem ersten Opium Krieg, gemacht wurde, erfolgte auf Grund des Austausches zwischen China und den westlichen Ländern. Ohne solchen Austausch wäre China auf dem gleichen Stande, wie wir ihn vor 2.000 Jahren hatten. In dieser Hinsicht hat die FNF sehr viel beigetragen. Ich weiß ihre Leistungen zu würdigen. Das chinesische Volk sollte ihr dafür großen Dank aussprechen.
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Prof. Mao Yushi

Gründer des nichtstaatlichen Think Tank Unirule Institute of Economy, VR China Träger des Freiheitspreises des US-amerikanischen Think Tanks CATO-Institute, Washington grusswort (mehr …)
Als liberaler Rundfunk- und Fernsehjournalist sehe ich es als meine Aufgabe an, für die Entwicklung des Schwellenlandes Mexiko Strukturreformen im Sinne von mehr bürgerlicher und wirtschaftlicher Freiheit und Verantwortung anzumahnen. Seit mehr als 7 Jahren stehe ich in kontinuierlichem Kontakt mit der FNF. In dieser Zeit hat die Organisation, dessen Vorsitzender ich bin, ihre Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit der FNF erweitert und verstärkt. Wie Caminos de la Libertad haben auch viele andere Organisationen in Mexiko von der Erfahrung, der Verbindung zum Ausland und dem Enthusiasmus der FNF profitiert. Ich kann davon zeugen, dass „die Naumann“, wie sie in Mexiko bekannt ist, ohne Unterlass und in sehr unterschiedlichen Formen arbeitet, um den Bürgern die Ideen von Freiheit und Marktwirtschaft zu erläutern, sie argumentativ zu untermauern und darzustellen und die Bürger dafür zu begeistern. Die Arbeit der FNF mit den Jugendlichen ist außergewöhnlich. Sie hat es geschafft, eine wachsende Anzahl an Personen von der Überlegenheit dieser Ideen zu überzeugen, nicht nur im Sinne von wirtschaftlichem Wohlstand, sondern auch im ethischen und moralischen Sinne.
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Sergio Sarmiento

Publizist und Journalist Ehren-Vorsitzender des Liberalen Netzwerkes RELIAL in Lateinamerika Mexiko grusswort (mehr …)
RELIAL verteidigt die Ideen einer offenen Bürgergesellschaft, die Prinzipien des Rechtsstaates und die unteilbare Freiheit in einem Kontinent, in dem sich die totalitäre Bedrohung in besonderer Vitalität zeigt. Unsere Tätigkeit erfolgt im Zusammenwirken von politischen Parteien und Think Tanks. Die Rolle der FNF war für uns lebenswichtig. Unsere Erfolge sind in hohem Maße der kraftvollen Synergie mit der Stiftung zu verdanken. Die gemeinsamen Aktionen führten zu starkem Widerstand der totalitären Gegner der Freiheit in der Region.
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Ricardo Lopez-Murphy

Ehemaliger Finanz- und Verteidigungsminister und Präsidentschaftskandidat Argentinien Vorsitzender des liberalen Netzwerkes RELIAL in Lateinamerika grusswort (mehr …)
Die FNF hat unermüdlich Zeit und Ressourcen eingesetzt, liberale Werte zu fördern, nicht nur in Südafrika sondern weltweit. Wir begrüßen die Arbeit, die die Stiftung im Bereich der staatsbürgerlichen Bildung geleistet hat, durch Seminare, Konferenzen und Publikationen, ausgerichtet auf die Förderung liberaler Werte und Prinzipien. Südafrika hat erheblich profitiert von der Stärkung dieser Werte.
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Lindiwe Mazibuko

Fraktionsvorsitzende der liberalen Partei Democratic Alliance, Oppositionsführerin im Parlament Südafrikas grusswort (mehr …)
Heute müssen wir uns ganz dem Aufsteigen von ALN-Führern verschreiben, um den Fahrersitz unseres Kontinents zu übernehmen. Wir müssen hellsichtig bleiben. Afrika leidet offenkundig an einem Mangel an klarer Führerschaft, um den vor uns stehenden Herausforderungen und Hindernissen zu begegnen. Wenn wir dies realisiert haben, müssen wir die Werte eines wahrhaft sozialen Liberalismus fördern und wir müssen akzeptieren, dass wir in der Realität nur eine Freiheit haben: die Freiheit zu kämpfen, um Freiheit zu gewinnen. Die FNF ist einer unserer strategischen Hauptpartner auf unserem Wege, die Freiheit zu verwirklichen.
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Olivier Kamitatu Edsu

Ehemaliger Parlaments-Präsident der Demokratischen Republik Kongo Präsident des Africa Liberal Network (ALN) grusswort (mehr …)
Wie immer begegnet unsere Region südliches Afrika neuen Herausforderungen. Während wir weiter mit den alten Herausforderungen leben, wächst das Problem der Landfrage verbunden mit Jugendarbeitslosigkeit. Da die Mehrheit der Bevölkerung in der Region sich ihrer Rechte nicht bewusst ist, und diejenigen, die sie kennen, zu geringe Mittel haben, solche Rechte gerichtlich einzuklagen, entsteht der Bedarf zur Vernetzung, um Ressourcen und Expertise zu teilen. Darum wurde SALAN geschaffen, und es bezieht seine Stärke durch seinen Hauptpartner FNF.
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Dr. Helen Kijo-Bisimba

Exekutiv-Direktorin Legal Human Rights Centre (LHRC), Tansania Leiterin des Sekretariates Southern African Legal Assistance Network (SALAN) grusswort (mehr …)
Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat unschätzbare Arbeit dabei geleistet, Südafrika auf die schwierige Zeit des Übergangs vorzubereiten, beginnend mit der berühmten Dakar-Konferenz bis zu dem letzten Treffen in ihrer Akademie in Portugal. Die Stiftung hat Projekte finanziert, die von größter Bedeutung sind angesichts der Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben.
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Dr. Frederik Van Zyl Slabbert

Ehemaliger Fraktionsvorsitzender der liberalen Progressive Federal Party (PFP) im Parlament Südafrikas Gründer des Instituts für eine Demokratische Alternative in Südafrika (IDASA), ehemaliger Rektor der Universität Stellenbosch grusswort (mehr …)
Ich betrachte die FNF als exemplarische Nichtregierungs-Organisation mit hoher Effizienz. Der wichtigste Faktor, der dies ermöglicht, ist der effektive und wichtige Beitrag als Anwalt liberaler und demokratischer Werte. Dadurch fördert die Stiftung die Verwirklichung einer nachhaltigen Verbesserung von Wohlfahrt, Frieden und stabilen Bedingungen auf globaler Ebene. Als Ökonom möchte ich hinzufügen: Der soziale und globale Grenznutzen der Stiftungsaktivitäten war immer substanziell höher als ihre Grenzkosten und globalen Kosten.
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Prof. Dr. Erdal Tuerkkan

Vorsitzender der Turkish Competition Association (TAC), Türkei grusswort (mehr …)
Die Friedrich Naumann Stiftung hat mit ihrer Tätigkeit den Respekt für die politischen Grundrechte gestärkt, sowohl rechtlich, als auch in der politischen Wahrnehmung. Ich hatte die Ehre, mit der Stiftung bei der Förderung der Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit zu kooperieren, wie auch bei der Weiterentwicklung des Wahlprozesses entlang demokratischer Prinzipien.
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Dr. Issam Suleiman

Präsident des Verfassungsrates, ehemaliger Rechts-Professor Lebanese University Libanon grusswort (mehr …)
Für mehr als 5 Dekaden hat die FNF durch ihre zahlreichen Aktivitäten weltweit dazu beigetragen, demokratische Prinzipien und Werte zu fördern, die im Interesse aller Völker sind. Es besteht kein Zweifel, dass ihre Initiativen im Bereich der staatsbürgerlichen Bildung – durch Seminare, Konferenzen und Publikationen – sichtbare Auswirkungen gehabt haben. Aus liberaler Perspektive ist Bildung ein Anker und grundlegendes Erfordernis für eine funktionierende Demokratie. Ich war persönlich involviert in einigen Bestrebungen der Stiftung, die sich für mich und andere als von großem Wert erwiesen. Die großen Anstrengungen, die von der Stiftung unternommen wurden, verdienen Lob und Anerkennung, denn vom Eifer der Stiftung hat die ganze Weltgemeinschaft profitiert durch Stärkung individueller Freiheit, des Rechtes auf Wissen und Partizipation. Ich bringe meine Wertschätzung für diejenigen zum Ausdruck, die hinter den Anstrengungen der Stiftung stehen.
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Taher Al-Masri

Präsident des Senates, ehemaliger Ministerpräsident, mehrfaches Kabinettsmitglied, Haschemitisches Königreich Jordanien grusswort (mehr …)
Indonesien war in der Frühphase des Übergangs vom autokratischen Sukarno-Regime zum Militär-Regime von Suharto, als das Institut LP3ES 1970 mit Hilfe der FNF etabliert wurde. Es waren die Studenten-Aktivisten, die halfen, das Regime der „alten Ordnung“ zu stürzen, und die dann den Aufbau des Institutes LP3ES als unabhängige und alternative zivilgesellschaftliche Institution initiierten, um ein Gegengewicht zur wachsenden Rolle der Militärs und den autokratischen Tendenzen des gerade etablierten Regimes der „neuen Ordnung“ von General Suharto zu schaffen. Die monatliche sozialwissenschaftliche Zeitschrift PRISMA, herausgegeben von LP3ES, wurde eine populäre, alternative Publikation für indonesische Studenten, Intellektuelle und Fachkräfte, um ihre liberalen Ideen und kreativen Konzepte über sozioökonomische Entwicklung auszudrücken, nachdem das Suharto-Regime 5 Tageszeitungen gesperrt und die Meinungsfreiheit auf dem Uni-Campus und in den öffentlichen Medien beschnitten hatte. Wenn man das o.g. realisiert, war die Unterstützung der FNF vor 40 Jahren zum Aufbau von LP3ES und PRISMA eine phänomenale Investition zur Stärkung der kritischen Rolle der Zivilgesellschaft und der Meinungsfreiheit in Indonesien
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Ismid Hadad

Direktor des Partner-Instituts für wirtschaftliche und soziale Forschung, Erziehung und Information (LP3ES in Jakarta von 1975 bis 1980 heute Berater des Innenministers, Indonesien grusswort (mehr …)