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Jubiläumsausstellung in Potsdam

Veröffentlicht am 18. Juni 2013
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„Für eine Welt in Freiheit“
Vernissage zur Jubiläumsausstellung „50 Jahre Auslandsarbeit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit“

Seit 50 Jahren engagiert sich die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit weltweit gemeinsam mit ihren Partnern für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die einzelnen Etappen dieser Erfolgsgeschichte sind nun in einer Ausstellung in der Geschäftsstelle der Stiftung dokumentiert, die weltweit gezeigt werden soll.

Anlässlich der Vernissage für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Anwesenheit internationaler Gäste der Stiftung sowie von Vertretern der Zuwendungsgeber würdigte Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, in seiner Begrüßung die Bedeutung der Auslandsarbeit für die Vermittlung liberaler Werte in den inzwischen mehr als 60 Projektländern. Dabei ließ er sehr anschaulich die einzelnen Etappen dieser Entwicklung Revue passieren, die ohne die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den Zuwendungsgebern in den vergangenen Jahrzehnten nicht vorstellbar gewesen wäre. Er verwies dabei auf die besonderen Pionierleistungen der Projektleiter in den Anfangsjahren angesichts der Rahmenbedingungen, in denen beispielsweise Ferngespräche noch per Hand vermittelt wurden und interkontinentale Flugreisen mehrere Tage in Anspruch nahmen. Darüber hinaus skizzierte er in seinen Ausführungen den mitunter steinigen Weg vom ersten Auslandsprojekt der Stiftung in Tunesien bis in die Gegenwart, in der die Stiftung weltweit mit mehr als 800 Partnern kooperiert.

Wie diese Zusammenarbeit durch die Partner selbst wahrgenommen wird, war Gegenstand der anschließenden Gesprächsrunde. Unter Moderation von Stefanie Steinbach, Referentin für die Mittelmeerländer, unterstrichen Partnervertreter wie Saed Karajah, Präsident der Arab Alliance for Freedom and Democracy aus Jordanien und Manal Abdel-Hamid, Mitbegründerin der Free Egyptians Party die vielfältige Unterstützung, die sie für ihre Organisationen durch die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit erfahren haben. Dabei betonten sie, dass sie es als besonders wertvoll erachten, dass die Stiftung mit ihrer Arbeit auf die Herausbildung freiheitlicher Wertvorstellungen in den Partnerländern zielt.

Ulrich Niemann, Leiter des Bereiches Internationale Politik, unterstrich in seinem Beitrag zur Eröffnung der Ausstellung, dass es sich bei dem Vorhaben, 50 Jahre liberale Auslandsarbeit dokumentieren zu wollen, um ein „Herkulesprojekt“ gehandelt habe. Viele Details der Ausstellung konnten nur durch den großen Enthusiasmus aller Beteiligten zur Verfügung gestellt werden. Deshalb sei es gelungen, ein derart facettenreiches Bild zu zeichnen. Ulrich Niemann gab der Hoffnung Ausdruck, „dass mit dieser Ausstellung, dem Jubiläumsfilm, der Sonderwebsite und der beim Festakt am 25. Juni 2013 in Berlin vorzustellenden Publikation ein Funken der Faszination unseres weltweiten Wirkens auf das interessierte Publikum überspringen möge“.

Die Ausstellung besteht aus insgesamt 18 Tafeln und ist der interessierten Öffentlichkeit bis zum 31. Juli 2013 zugänglich.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 17.00 bis 19.00 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertag 10.00 bis 18.00 Uhr

Eintritt: frei
Ausstellungsort:
Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
Truman-Haus
Atrium im Neubau
Karl-Marx-Straße 2
14482 Potsdam-Babelsberg
S-Bahn Griebnitzsee

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